16.09.2020

Ausstellung Jörg Schlierbach und Moritz Wattenbach

Die Biebertaler Künstler Jörg Schlierbach und Moritz Wattenbach präsentierten am Wochenende 12. und 13. September 2020 die Vielfalt ihres künstlerischen Schaffens im Schweizer Haus.

Im lichtdurchfluteten Ambiente des Schweizer Hauses im Gail'schen Park präsentierten Jörg Schlierbach und Moritz Wattenbach eine kleine, aber feine Ausstellung von Graffiti bis Acrylmalerei auf Leinwand mit großer Motivvielfalt und Ideenreichtum.

Dem Betrachter boten sich 21 Exponate. Trotz ganz verschieden kreierter Motive bildete die Präsentation auf drei dreiflügeligen Stellwänden eine besondere Symbiose heimischen künstlerischen Schaffens. Die Anordnung selbst fügte sich harmonisch in das historische Gebäude ein.

Jörg Schlierbachs Bilder erzählen von Popart, Blumen, Landschaften und Eindrücken aller Art. So waren unter seinen elf Bildern die "Bunte Drops", das Rodheim-Motiv, "Der Wolpertinger von Biebertal" und ein Dünsberg-Arrangement zu bewundern. Der gelernte Installateur malt seit seiner Kindheit. Seine Ideen beziehe er aus der Liebe zur Natur und aus visuellen Eindrücken des Alltags oder des Urlaubs, die sich in seinen Landschaften wiederfinden. Als Vorlagen dienen Fotografien, die bewusst oder zufällig aufgenommen wurden, und die dann als Acrylmalereien auf Leinwand oder als Bleistiftzeichnungen verarbeitet werden.

Erstmals war Moritz Wattenbach mit seinen Graffitis im Gail'schen Park dabei. Der 30-Jährige beschäftigt sich seit drei Jahren autodidaktisch mit Graffiti/Stylewriting und Elementen der Streetart. Er gibt in seiner ersten Ausstellung einen kleinen Einblick in seine Entwicklung und zeigte aktuelle Graffiti-Entwürfe auf Papier und graffiti-inspirierte Arbeiten auf Leinwand. Zu seinen zehn Motiven zählten "Throwups", "Antiheld" und sein Lieblingsbild "Der Fleischbaron".

Die Besucher konnten an beiden Tagen mit den Künstlern ins Gespräch kommen.

(Bei dieser Beschreibung handelt es sich um große Teile des Artikel aus dem Gießener Anzeiger vom 14.09.2020 - Autor Klaus Waldschmidt)

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