13.07.2023

Susanna Wendt und Helena Semmler stellen aus

Susanna Elke Wendt ist seit ihrer Kindheit künstlerisch und kreativ tätig. Schon als Schülerin ist das Malen und Zeichnen ihr Steckenpferd. Beruflich wandte sie sich jedoch der Natur zu: An eine gärtnerische Ausbildung schloss sich das Studium der Landschaftsarchitektur an. Als ihre Tochter Helena noch klein war und die Wochenenden bereits um 6 Uhr begannen, wurde der Esstisch sehr oft zum Mal- und Basteltisch - bis in die Mittagsstunden. Dieses gemeinsame Arbeiten setzt sich gelegentlich bis heute fort.

Susanna Wendts Fotografien, Zeichnungen und Bilder sind ausschließlich ihr Hobby und nur für den Eigenbedarf ohne professionellen Anspruch. Primär entstehen sie zum persönlichen Vergnügen. Für sie liegt die Motivation zu malen einzig im Prozess. Es ist eine Übung der Finger (auch gerne mal mit der ungeübten Hand) und des Blickes, das Gesehene auf Papier zu bringen.

​​​​​​​Ihr Leitsatz „Kunst ist Maggi“ ist eine Postkartenweisheit in Anlehnung an Theodor W. Adorno „Kunst ist Magie, befreit von der Lüge, Wahrheit zu sein“.

Helena Clara Semmler konnte sich schon im Kindergarten im Malen verlieren. Mittlerweile studiert sie Kunstpädagogik im Master an der Justus-Liebig-Universität in Gießen.

Künstlerisch setzt sie sich mit zeitgenössischen Aspekten der Interieurmalerei auseinander. Mit Aquarell, Tusche, Gouache und Acryl porträtiert sie Innenräume.

Ihr persönlicher Wunsch ist es, durch die Ausstellung neue Wege zur Kreativität zu finden. Durch das universitäre Umfeld und dem ständigen Leistungsdruck, dem man eigentlich mit seinem eigentlichen Hobby auf einmal ausgesetzt ist, geht schnell ein freies Arbeiten verloren. Für sie steht ganz klar das Wollen und Experimentieren im Vordergrund. Malen als Pause für die Seele.

Ihr Motto, frei nach Cicero, ist: „Fange nie an, aufzuhören - höre nie auf, anzufangen“.

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